Projektbeschreibung
Um die Auseinandersetzung mit Themen wie „globale Umweltzerstörung“ sowie „Klimawandel und Klimaschutz“ bei Kindern und Jugendlichen weltweit zu fördern, soll eine „Nord-Süd-Partnerschaft“ für den Klimaschutz aufgebaut werden.
 

Ausgangspunkt ist die Überlegung:

Der Klimawandel ist da, seine Auswirkungen lassen sich bereits beobachten. In der Klimapolitik besteht ein weitreichender Konsens darüber, dass bei einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Wert eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen gerade noch vermieden werden kann.
Bei einer Überschreitung der 2 Grad – C – Marke würden die Folgen des Klimawandels nicht mehr kontrolliert werden können. Wetterextreme und andere Klimafolgen würden ein gefährliches und kaum zu bewältigendes Maß annehmen und die ökonomischen Kosten unvertretbar hoch ansteigen lassen. Vor allem die ärmeren Staaten der Welt werden sich nur dann vor den Folgen des Klimawandels schützen können, wenn sie von den reicheren Industriestaaten dabei unterstützt werden.

Auch das Sonnenkinderprojekt sieht sich in der Verantwortung aktiv die globale Erderwärmung zu verhindern. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gescheiterten Weltklimakonferenz 2013 in Warschau, möchten wir dazu beitragen, zumindest den Versuch unternehmen, dass 2 Grad – C – Ziel zu erreichen.

Ziel des Sonnenkinderprojektes ist deshalb der intensive Austausch von Wissen und die Vermittlung von Handelskompetenzen im Natur- und Umweltschutz. Als Entscheidungsträger und Konsumenten von morgen kommt den Kindern und Jugendlichen hierbei die wichtigste Rolle zu.

Kinder sollen frühzeitig für die Themen Klima, Klimawandel, Energiesparen und erneuerbaren Energien begeistert werden.

Es ist beabsichtigt in den folgenden Jahren in Deutschland und Namibia Klimawerkstätten durchzuführen, um die Nord-Süd-Partnerschaft für den Klimaschutz zu festigen.

Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler aller interessierten Schulen aus Niedersachsen, ab Klasse 5 aufwärts. Bisher besteht eine Kooperation der Klimascout-AGs des Gymnasium Sulingen und der Namib High School aus Swakopmund, Namibia. Es ist geplant in Zukunft weitere Schulen aus Niedersachsen für eine Zusammenarbeit mit ausgewählten namibischen Schulen unseres Projektes zu gewinnen. So soll das Projekt ausgeweitet werden.

Ziel ist es das Klima- und Umweltbewusstsein von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu stärken. Darüber hinaus soll den Schülerinnen und Schülern als „Klimascouts“ ein Sendungsbewusstsein vermittelt werden. Das Erlernte soll an Mitschülerinnen und Mitschüler aber auch an andere Mitmenschen weitergegeben werden. Durch das Engagement von Jugendlichen erhoffen wir uns die junge Generation zu sensibilisieren und sich verstärkt für den Klimaschutz zu engagieren.

Konkrete Ergebnisse der Klimawerkstatt sollen in einen zweisprachigen (englisch-deutsch) Informationsfilm und -heft von Schülerinnen und Schülern für andere Schülerinnen und Schüler erarbeitet werden. Darin soll über die Problematik des Klimawandels informiert und mögliche Vorschläge, wie sich jeder Einzelne beim Klimaschutz einbringen kann, aufgezeigt werden. Zudem bereiten die Schülerinnen und Schüler, die an der Klimawerkstatt teilnehmen, einen Klima-Projekttag an ihrer Schule vor, an dem alle Schülerinnen und Schüler nach einer Einführung bestimmte Themen bearbeiten oder an bestimmten Projekten teilnehmen.

 

Copyright © 2010 - 2016 Sonnenkinderprojekt Namibia e. V. | Stand: Oktober 2016
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